Verein zur Unterstützung russischsprachiger
Mitbürger in Deutschland e.V.
mit der Unterstützung von Stadt Heidelberg

Wie ist das Kind zu einem Dummkopf zu erziehen?

Von der Verfasserin wird solch ein provokatorischer Titel eher zur Erregung der Aufmerksamkeit des Auditoriums in Anwendung gebracht. In Wirklichkeit aber rechtfertigt sie in ihrem Artikel die Herangehensweisen, von denen sich die Eltern leiten lassen sollen, um ein liebes kluges Kind großzuziehen.

Gleich am Anfang wird von der Voraussetzung ausgegangen in dem Sinne, dass die Dummköpfe für die Gesellschaft vorteilhaft sind, weil dank ihnen viele Produktionszweige, die Modeindustrie und das Ausbildungssystem prosperieren. Dementsprechend, indem wir die Kinder zu dummen Geschöpfen erziehen, erweisen wir der Gesellschaft einen großen Gefallen. Zudem ist es viel einfacher, solche Kinder heranzuziehen.

Die Verfasserin ist der Meinung, dass wir der Natur näher sein sollen, uns an ihre Gesetze halten müssen. Die Kinder, die außerhalb der Stadt leben und großgezogen werden, haben mehr Chancen, zu den vernünftigen Menschen zum Unterschied von ihren Altersgenossen zu werden, die in der städtischen Umgebung aufwachsen, nach und nach in die Gemeinschaft eingeordnet, zum Leben in ihr befähigt werden und sich der Gesellschaft der Konsumierung anschließen.

Die Schule tötet das angeborene Streben der Kinder nach der Erkenntnis der Umwelt. Einen Ausgang können nur die Rückkehr zu den Ursprüngen und der Übergang zu der häuslichen Ausbildung darstellen.

Die Kenntnisse, die von den Kindern angeeignet werden, haben eine praxisorientierte Ausrichtung aufzuweisen, das heißt also, maximal an das Leben angenähert zu sein.

Die Verfasserin besteht darauf, dass die Hauptregel bei der Erziehung eines vernünftigen Kindes ist es,– das Kind nicht zu stören. Das Reich seiner Empfindungen ist viel mannigfaltiger als unser und er weiß besser, was für ihn erforderlich ist. Die Natur hat die Kinder mit zwei unschätzbaren Eigenschaften beschenkt: mit der Offenbarung der Gesetzmäßigkeiten und der Nachahmung von anderen Lebewesen. Ausschließlich deswegen sind sie im Stande, die Umwelt selbständig zu begreifen. Die Aufgabe eines Erwachsenen ist es –zu richten und nicht zu beschränken.

Außerdem folgt die Verfasserin einem bekannten Aphorismus: „um die Welt zu verändern, muss man bei sich selbst anfangen“. In diesem Zusammenhang, sofern ein Elternteil ein kluges Kind großziehen will, hat er ununterbrochen sich selbst zu vervollkommnen, zu lernen, die Bedürfnisse und Angelegenheiten seines lieben Kindes nachzuvollziehen sowie sich zusammen mit ihm zu entwickeln.

Demgemäß werden von der Verfasserin drei Regeln zusammengestellt, von denen sich die weisen Eltern leiten lassen sollen:

1. Nicht zunichte zu machen das, was im Kind von vornherein angelegt worden ist.

2. Es dem Kind zu gestatten, die Umwelt maximal zu erforschen, indem man nur darauf achtgibt, dass es ungefährlich vor sich geht.

3. Sich selbst zu erziehen, um ein würdiges Beispiel zu geben.

Copyright © 2013-2014 exrus-teens.eu. All Rights Reserved. Designed by Vertius web design.